Lohnt sich Kaufen oder Mieten noch? 2026 – Buy-or-Rent-Index & Einkommens-Check - proImmoTrends

Lohnt sich Kaufen oder Mieten noch? 2026 – Buy-or-Rent-Index & Einkommens-Check

Viele fragen sich 2026: Lohnt sich Kaufen oder Mieten noch?

Die Zinsen sind stabil, die Preise entwickeln sich regional sehr unterschiedlich, und die regionale Kaufkraft spielt eine entscheidende Rolle für Nachfrage und Preisentwicklung. Der Buy-or-Rent-Index von proImmoTrends gibt eine klare, einfache Orientierungshilfe.

 

Was genau misst der Buy-or-Rent-Index?

Der Index berechnet die monatlichen Kosten von Kaufen (Zinsen nach Abzug 20 % Eigenkapital) im Vergleich zu Mieten und ermittelt so den Schwellenwert pro Quadratmeter Nettokaltmiete, ab wann ein Immobilienkauf wirtschaftlich interessant werden kann.

Weiter zeigen wir: Wie viel Prozent des ortsüblichen Nettoeinkommens müsste der Durchschnittsverdiener für diese Schwellen-Miete aufbringen?

Wir berechnen die monatliche Belastung für Eigentum (nach Abzug 20 % Eigenkapital, 3,6 % Zinsen) und zeigen, wie viel Prozent des ortsüblichen Nettoeinkommens dafür aufgebracht werden müssten – aufgerechnet für 50 m² zum ortsüblichen Preis. 50 m² lassen sich prima nach individuellem Bedarf skalieren.

Kleiner Tipp für deine eigene Situation: Nimm den Prozentsatz (z. B. 14 % für 50 m²), multipliziere mit (deine m² / 50) und teile durch die Anzahl der Einkommen im Haushalt.

Besonders für Bauträger und Entwickler interessant: Welche Wohnungsgrößen sind für den ortsüblichen Kunden am besten finanzierbar?

Faustregel vieler Banken: Die monatlichen Wohnkosten (Miete inkl. Nebenkosten oder Raten inkl. Nebenkosten) sollten ca. 30–35 % des Nettoeinkommens nicht überschreiten.

 

Beispiel Baden-Württemberg:

• Ab einer Nettokaltmiete von ca. 6,5 €/m² kann ein Kauf wirtschaftlich interessant werden.

• Die monatliche Belastung für Eigentum (50 m²) entspricht dann ca. 13 % des ortsüblichen Nettoeinkommens.

• Bundesweit liegt dieser Wert bei ca. 11 %. Das zeigt: In Regionen mit höherem Preis-Einkommen-Verhältnis geht ein größerer Anteil des Einkommens für die Kaufbelastung drauf – selbst wenn der reine Schwellenwert ähnlich aussieht.

Weitere Kennzahlen unserer Auswertungen für 2026 auf einen Blick

• Kaufkraftkennziffer: Vergleich zum Bundesdurchschnitt (Basis 100)

• Preis-Einkommen-Verhältnis: Belastung für 50-m²-Wohnfläche im Verhältnis zum regionalen Einkommen

• Eigentumsquote Deutschland: 41,8 % – deutlich unter dem EU-Durchschnitt von ca. 70 %

Beispiele aus den Top-Städten

Stuttgart: Kaufkraftkennziffer 110 – hohe Kaufkraft sorgt für stärkere Nachfrage.

München: Kaufkraftkennziffer 134, Preis-Einkommen-Verhältnis sehr hoch – Mieten oft die günstigere Wahl.

Berlin: Eigentumsquote nur 16 % – Mieten dominiert hier deutlich.

 

Fazit & wichtiger Hinweis

Der Buy-or-Rent-Index und der Einkommens-Check sind reine Orientierungshilfen zur wirtschaftlichen Einschätzung. Jede Kauf- oder Mietentscheidung hängt von vielen individuellen Faktoren ab: U.a. Bleibedauer, langfristiger Bedarf, Eigenkapital, Steuern oder persönliche Situation. Mieten ist oft unkomplizierter und flexibler, während Kaufen langfristig Vermögen aufbaut.   Preise aus Gutachten 2025 (Daten 2024), Einkommen Stand 2023 - Update bei neuen Daten. Das ist keine Anlageberatung – lass dich bei Bedarf von einem Profi beraten. Alle Angaben ohne Gewähr. 

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