Teil 2: Die 6 günstigsten & teuersten der 15 größten Städte 2026 – Erschwinglichkeits-Check

Teil 2: Die 6 günstigsten & teuersten der 15 größten Städte 2026 – Erschwinglichkeits-Check

In Teil 1 haben wir die Bundesländer im Erschwinglichkeits-Check betrachtet. Jetzt zoomen wir rein auf die 15 größten deutschen Städte – und zeigen, wo Kaufen noch machbar ist und wo es für den Durchschnittsverdiener fast unmöglich wird.

Wie in Teil 1 gerechnet
  • Erschwinglichkeit: Wie viele Jahreseinkommen braucht man für eine 50-m²-Wohnfläche zum städtischen Durchschnittspreis?
  • Einkommens-Check: Wie viel % des ortsüblichen Nettoeinkommens müsste man monatlich für die Kaufbelastung aufbringen (Zinsen nach 20 % Eigenkapital, 3,6 %)?
  • Basis: Städtische Qm-Preise & Pro-Kopf-Nettoeinkommen 
Die 6 günstigsten Großstädte 2026
  1. Essen – 3,7 Jahreseinkommen → Belastung ca. 11 %
  2. Duisburg – 3,8 → ca. 12 %
  3. Dortmund – 4,3 → ca. 12 %
  4. Hannover – 4,8 → ca. 14 %
  5. Dresden – 5,1 → ca. 15 %
  6. Bremen – 5,2 → ca. 14 % 
Die 6 teuersten Großstädte 2026
  1. München – 9,7 Jahreseinkommen → Belastung ca. 28 %
  2. Frankfurt am Main – 8,8 → ca. 25 %
  3. Hamburg – 8,44 → ca. 24 %
  4. Berlin – 8,39 → ca. 24 % 
  5. Köln – 6,4 → ca. 19 %
  6. Stuttgart – 6,2 → ca. 18 %
Was bedeuten diese Werte wirklich?
  • Unter 4 Jahreseinkommen: Sehr günstig – Kaufen ist für den Durchschnittsverdiener gut machbar.
  • 4–7: Ausgewogen bis angespannt – normaler bis teurer Markt.
  • Über 7: Hochpreisig – Kaufen meist nur für höhere Einkommen realistisch.
Tipp für deine eigene Situation
Nimm den Prozentsatz (z. B. 14 %), multipliziere mit (deine m² / 50) und teile durch die Anzahl der Einkommen in deinem Haushalt.
Faustregel vieler Banken: Die monatlichen Wohnkosten (brutto) sollten ca. 30–35 % des Nettoeinkommens nicht überschreiten.


Fazit & wichtiger Hinweis
Diese Rangliste ist eine reine Orientierung zur wirtschaftlichen Erschwinglichkeit in den 15 größten Städten. Jede Kaufentscheidung hängt von individuellen Faktoren wie z. B. Eigenkapital, Steuern, persönliche Situation, Lage und langfristiger Bedarf.
 
Das ist keine Anlageberatung – lass dich bei Bedarf von einem Profi beraten.  Alle Angaben ohne Gewähr.


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