Kaufkraft & Arbeitslosigkeit 2026: Die extremsten Entwicklungen in Bundesländern & Städten

Kaufkraft & Arbeitslosigkeit 2026: Die extremsten Entwicklungen in Bundesländern & Städten

Wir haben neue Daten zu Kaufkraftkennziffer und Arbeitslosenquoten erhalten und vergleichen sie mit den alten Daten. Das zeigt, wo sich die wirtschaftliche Lage für den Immobilienmarkt am stärksten verändert hat.


Die extremsten Veränderungen bei der Kaufkraft
Die Kaufkraftkennziffer misst, wie stark das Einkommen vor Ort im Vergleich zum Bundesdurchschnitt (Basis 100) ist. Insgesamt gab es eine positive Entwicklung – besonders in NRW und anderen westdeutschen Regionen (stabile Industrie, niedrige Arbeitslosigkeit). Negativ extreme von mehr als 3 Punkten liegen uns nicht vor.

Die 4 größten Gewinner (5 Punkte und mehr):

Was das bedeutet:
Stark gestiegene Kaufkraft → mehr Menschen können sich höhere Preise leisten → Nachfrage steigt → Preise tendenziell steigend.




Die extremsten Entwicklungen bei der Arbeitslosenquote
Arbeitslosigkeit wirkt sich direkt auf die Nachfrage aus: Hohe Quote = eher weniger Käufer, sinkende Quote = mehr Stabilität & eher mehr Nachfrage. In dieser Kategorie gab es nur negative Entwicklungen: Berlin +1,2 %, Hamburg & Bremen je +0,9 %, Nürnberg +0,8 % mehr als zum Vorjahr – wahrscheinlich durch Zuwanderung (Berlin) und konjunkturelle Schwankungen (Hamburg, Bremen, Nürnberg).




Preis-Einkommen-Verhältnis
Das Preis-Einkommen-Verhältnis zeigt, wie teuer Wohnen im Verhältnis zum Einkommen ist. Die hier verglichenen Werte beziehen sich auf die Jahre 2021/2022 vs. 2023/2024. Extrem gestiegene Werte bedeuten: Wohnen wird teurer. Gefallene Werte = Wohnen wird günstiger, stabile Werte = keine großen Veränderungen.




Städte, die vormals die höchsten Verhältnisse hatten, mussten nun am meisten Federn lassen: Berlin, Frankfurt, München verlieren mehr als 1 Faktor seit dem letzten Datenstand (2021–2022) – sie sind also „günstiger" im Verhältnis zum Einkommen geworden. Nürnberg und Dresden bleiben stabil. Bei den zuvor günstigen Bundesländern sind die Werte relativ stabil geblieben. Insgesamt ist es im gesamten Bundesgebiet günstiger im Schnitt geworden.Achtung: Im Verhältnis zum Einkommen sind die Immobilien demnach günstiger geworden, allerdings ist der Preis für geliehenes Geld (Darlehen) seit dem letzten Datenstand (2021/2022) nun in 2023/2024 konstant höher geblieben. Es bleibt abzuwarten, ob oder wann ein Gleichgewicht eingepreist ist.




Wichtiger Hinweis zu den Daten
Kaufkraftkennziffer: Datenstand 2023 (aktuellste verfügbare offizielle Zahlen)
Arbeitslosenquoten: Datenstand 2024/2025
Preis-Einkommen-Verhältnis: Vergleich 2021/2022 vs. 2023/2024
Neue Daten werden sobald verfügbar integriert.




Fazit & rechtlicher Hinweis
Die neuen Zahlen zeigen: Manche Regionen werden wirtschaftlich stärker, andere schwächer. Das ist ein wichtiger Faktor für deine Entscheidung 2026.
Das ist keine Anlageberatung – alle Angaben dienen der Orientierung und Prognosen können abweichen. Keine Gewähr. Lass dich bei Bedarf von einem Profi beraten.Registriere dich für unseren kostenlosen Quartals-Newsletter und hol dir die aktuelle Auswertung für deine Region oder Stadt!
Zurück zum Blog